Termine

+++ Montag 15.10.2018, 21:00 Uhr:
Theater Rampe, Filderstraße 47, Stuttgart

Film: Italo Disco Legacy (D/I 2018)

"Ist das Berghain die logische Konsequenz von Italo Disco? Von Detroit, Chicago und New York durch den Atlantik getrennt, eiferten im Italien der frühen Achtziger junge Künstlerinnen und Künstler dem amerikanischen Disco-Sound mit Drum-Computern und Synthesizern nach. So schufen sie eine Subkultur mit eigener Mode, eigenen Rückzugsorten, eigenen Codes – und eigenem Sound natürlich.
Dieser war spätestens um 1985 zum internationalen Massenphänomen geworden, Hits wie „Hypnotic Tango“ oder „Hey Hey Guy“ verkauften sich millionenfach. Die Eckpfeiler: hektische Drumprogrammierung, einfühlsame Synthesizerakkorde und leidenschaftlicher Gesang in gebrochenem Englisch. Bis heute fasziniert das ehemalige Nischengenre Sammler und DJs – vor allem die, die den Stammbaum von Techno und House ergründen wollen.
Das soll sich nun mit Italo Disco Legacy ändern. Die Dokumentation entstand in den vergangenen Jahren als Kooperation zwischen Regisseur Pietro Anton und Produzent Janis Nowacki, der in Berlin das auf Reissues spezialisierte Label Private Records betreibt. Für den Film sprach Anton zum Beispiel mit Künstlern und DJs wie Alexander Robotnick, Fancy, Rago & Farina, Daniele Baldelli, Ken Laszlo, Scotch oder Bernard Fevre (Black Devil Disco Club), die die Entstehung der Bewegung als Zeitzeugen miterlebten. Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es allerdings auch um das Vermächtnis von Italo Disco. Deshalb interviewte Anton auch viele DJs und Produzenten, die die unübersichtliche Gefolgschaft des Kultgenres bis heute auf Trapp [sic!] hielten – The Hacker, DJ Hell, Otto Kraanen (Bordello A Parigi) oder I-F zum Beispiel." (Spex)
 
Im Anschluß Fragen, Antworten und Liebeserklärungen an das Genre von Fans und Interessierten.